Wenn wir gemeinsam ein Projekt machen und anschließend fertiggestellt haben, dann machen wir eine kleine Schulung mit Ihnen, die – keine Angst – etwa eine Stunde dauern wird. Sie möchten ja schließlich selbst mit Ihrer neuen Homepage arbeiten können, also Inhalte einpflegen. Wir machen das Design und alles „Drumherum“, Sie sollten dann später in der Lage sein, z.B. Ihre Produkte, News, etc. selbst einzupflegen. Dazu sind absolut keinerlei Grundkenntnisse notwendig, nur eben diese kurze Einweisung. Sie möchten ja nicht immer wieder auf uns angewiesen sein.

Falls Sie das Thema allerdings noch etwas tiefgehender interessiert, hätten wir hier ein kleines Lexikon mit den nötigsten Fachbegriffen rund um die Themen Webhosting, Webdesign und Agentur

  • Backend und Frontend > Das Backend ist die Ebene einer Webseite, auf der diese bearbeitet werden kann. Im Backend kann man z.B. Inhalte verändern oder auch Designs. Das Frontend ist das für den Seitenbesucher sichtbare Ergebnis dieses Schaffens im Backend. Surft man also im Internet rum, sieht man überall die Frontends.
  • Caching > Steht für zwischenspeichern, mit dem Ziel, den Seitenaufbau zu beschleunigen. Dazu gibt es verschiedenste Methoden und Technologien. Beispielsweise kann eine Seite einen Browser anweisen, Bilddateien deren Ladezeit länger dauern würde, auf den Endgeräten der Seitenbesucher zu speichern (unter temporäre Internetdateien), damit sie beim wiederholten laden nicht mehr aus dem Internet, sondern wesentlich schneller vom PC z.B. geladen werden.
    Gerade in Bezug auf dynamische Webseiten mit Datenbankanbindung fallen pro Seitenaufbau oft sehr viele Abfragen in den Tabellen der Datenbank ab (requests), was widerrum die Seite verlangsamt. Da sich eine Seite aber nicht im Minutentakt ändert, macht es Sinn, dass dies nur in bestimmten Intervallen automatisch geschieht und z.B. eine dynamische Seite in eine statische verwandelt wird. Quasi ein Abbild dessen, was zuvor bereits abgefragt wurde. Die Seite lädt somit wesentlich schneller, die Datenbank ist besonders bei vielen Besuchern nur noch gering ausgelastet.
    Auch CDNs bieten eine gute Art des Cachings (siehe CDN).
  • CAPTCHA > Eine Sicherheitsmethode von Google, das erkennen soll, ob es sich beim Seitenbesucher um einen Roboter (Bot, Spambot) oder um einen Menschen handelt. Oftmals muss man z.B. eine Frage beantworten oder Aufgabe lösen, bevor man eine Anfrage abschicken oder Beitrag verfassen kann
  • CDN > Steht für Content Delivery Network. Ein CDN ist ein weltweiter Serververbund, der die Inhalte einer Webseite zwischenspeichert und schneller ausliefert, indem der Hauptserver, auf dem die Seite liegt (Ursprungsserver) stark entlastet wird und lange Übertragungswege wegfallen. Das Ergebnis ist ein schnellerer Seitenaufbau und eine höhere Sicherheit in Sachen Verfügbarkeit, falls es einmal zu einem Besucheransturm kommt. Gute und schnelle CDN, die zudem sehr sicher sind kosten in der Regel monatlich einen Obulus von etwa 5-20 Euro.
  • CMS > Steht für Content Management System (dt. Inhaltsverwaltungssystem). Im Gegensaz zu statischen Seiten, die zumeist in html programmiert sind, haben dynamische Seiten die Eigenschaft, dass sie von Administratoren, Autoren oder Besuchern der Seite je nach Befugnis geändert werden können. Solche dynamischen Seiten nennen sich CMS, wenn dann der Admin durch anmelden auf der Seite selbst diese Verwalten kann oder Besucher beispielsweise Gästebucheinträge, Kommentare, Foreneinträge etc. Vornehmen können. Ein CMS hat daher eine angebundene Datenbank, aus der sie die Inhalte schreibt und liest. Content / Inhalt in diesem Sinne bedeutet also, dass „einfache Endbenutzer“ die Inhalte der Seite leicht ändern können ohne etwas programmieren zu müssen, was dann wieder auf den Webspace hochgeladen werden müsste, wie bei einer statischen Seite. Bekannte CMS sind Drupal, Joomla, Typo3, phpbb oder besonders WordPress (siehe WordPress)
  • Domain > Steht für Internetadresse. Zum Beispiel www.facebook.com
  • FTP > Steht für File Transfer Protocol und bedeutet für uns nichts anderes als die Technik, wie man Dateien von einer lokalen Festplatte „hoch“ ins Internet, auf seine Seite bzw. Server lädt, sie dort umbenennt, ändert, verschiebt, löscht oder auch wieder „runter“ lädt. Dazu gibt es Freeware Programme wie FileZilla, mit denen dies auf einfache Weise möglich ist
  • Host > Steht für Server. Die Host-Adresse entspricht der Serveradresse.
  • Hoster > Steht für jemanden, der seinen Server vermietet oder nutzbar macht für andere
  • PHP > Eine Programmiersprache bzw. Skriptsprache, die vornehmlich für die Erstellung von dynamischen Webseiten dient. Mit ihr lassen sich Prozesse auf dem Server steuern, während bei HTML nur Prozesse auf der Benutzerseite gesteuert werden können. Die Dateien haben die Endung php, z.B. index.php
  • Plug-in > Eine Funktionserweiterung, wie zum Beispiel ein Forum, ein Newsletter, eine Google Maps-Suche etc.
  • HTML > Steht für Hypertext Markup Language, der Sprache des Internets schlechthin. In den html-Dateien finden sich Anweisungen zum Seitenaufbau, zur Einbettung von Bildern und Hintergründen, Texten usw.
  • SEO > Search Engine Optimization – zu deutsch Suchmaschinenoptimierung. Die hohe Kunst, eine Webseite derart zu optimieren, dass sie sehr weit oben auf der Seite der Suchergebnisse von Suchmaschinen landet, also eine gute Platzierung und somit viele Besucher hat. Siehe auch Google-Algorithmus.
  • SQL > Steht für „Structured Query Language“, auf Deutsch: „Strukturierte Abfrage-Sprache“ und ist eine Datenbanksprache. Mit ihr lassen sich dynamische Webseiten über php mittel SQL-Befehlen Tabelleninhalte von Datenbanken abfragen, ändern, sortieren, löschen usw.
  • SSL / TLS > Steht für Secure Sockets Layer (SSL) bzw. Transport Layer Security (TLS). Hier geht es darum, die Seite und deren Datenschutz sicher zu machen. Es ist ein Verschlüsselungsprotokoll, das alle Daten ein- und ausgehend zur Seite verschlüsselt und somit für Dritte gänzlich unlesbar macht. Somit sind Daten, Passwörter und Zugänge noch besser geschützt vor etwaigen Angriffen. Man kann eine Webseite daran erkennen, dass sie SSL/TLS unterstützt, wenn sie im Browser in der Adresszeile mit https anstatt http anfängt und wenn ein geschlossenes Schloss-Symbol links daneben sichtbar ist, was ansonsten ein offenes Schloss darstellen würde.
  • Theme > Ein Theme ist ein Design-Grundgerüst und bietet neben speziellen Design-Möglichkeiten besondere Funktionen
  • Webspace > Damit ist die Festplatte beziehungsweise der für Dateien nutzbare Speicher eines Servers gemeint, der ans Internet Seiten ausliefert. Man kann es sich vorstellen als weiteres Laufwerk, aber eben nicht auf dem heimischen PC, sondern im Internet bzw. auf dem Server.
  • WordPress > Ist unser Content Management System unserer Wahl. Es ist aktuell das verbreitetste und innovativste CMS